Darts-Schock! WM-Preisgeld explodiert – Taylor verdient heute weniger als der Sieger!
Ein sportlicher boom wie nie zuvor
Die Welt des darts hat sich radikal verändert! Was vor Jahrzehnten noch ein Nischensport war, ist heute ein Milliarden-Business. Die Preise für die darts-Weltmeisterschaft haben sich in astronomischen Höhen entwickelt. Erinnern Sie sich noch an Phil Taylor, den Rekordweltmeister? 1990 verdiente er nur 24.000 Pfund (ca. 27.400 Euro) für seinen ersten WM-Titel. Ein Spott angesichts der heutigen Summen!
Der unglaubliche anstieg der preisgelder
Der Vergleich ist schockierend: 1995, bei Taylors drittem Triumph, waren es lediglich 12.000 Pfund. Doch die Zeiten haben sich geändert. Bei der aktuellen darts-WM winken bereits nach dem Ausscheiden in der zweiten Runde 28.500 Pfund! Der Sieger erhält dieses Jahr erstmals eine Million Pfund (1,14 Mio. Euro) – doppelt so viel wie der Vorjahressieger, der junge Luke Littler. Ein Anstieg von unglaublichen 8233 Prozent! Das ist mehr als 82-mal so viel wie damals!
Tv-verträge und sponsoren machen's möglich
Der Boom ist vor allem auf die enormen TV-Quoten, die lukrativen Sponsorenverträge und das wachsende internationale Interesse zurückzuführen. Der TV-Vertrag zwischen der PDC und Sky wurde um fünf Jahre bis 2030 verlängert – für die astronomische Summe von 143 Millionen Euro! Das Geld muss irgendwo herkommen, und es fließt direkt in die Preisgelder.
Littler: darts-star mit millionensponsoren
Neben dem Preisgeld profitieren die Top-Stars wie Luke Littler von lukrativen Sponsorenverträgen. Sein langfristiger Deal mit dem Pfeile-Hersteller Target soll ihm jährlich eine sechsstellige Summe garantieren, zuzüglich einer Beteiligung an den Verkaufszahlen seiner Pfeile. Allein durch die Pfeile soll Littler jährlich rund 1,5 Millionen Euro einnehmen. Weitere Verträge mit Xbox, BoohooMAN und einer Snack-Firma treiben seine Einnahmen auf bis zu vier Millionen Euro pro Jahr!
Van gerwen: der ewige topverdiener
Der Holländer Michael van Gerwen ist weiterhin der Topverdiener im darts. Über seine Karriere hinweg hat er bereits 13,5 Millionen Euro verdient. Auch er profitiert von lukrativen Sponsorenverträgen, darunter ein Millionen-Deal für den Wechsel zu Winmau. Kempinski Hotels, Wettanbieter TOTO, ein Automobilhändler und ein Küchenhersteller sorgen für weitere Millionen auf seinem Konto.
Deutsche darts-stars im aufwind
Auch in Deutschland gibt es darts-Stars, die ordentlich verdienen. Martin Schindler, Deutschlands bester Spieler, hat in den letzten fünf Jahren rund 880.000 Euro Preisgeld erspielt. Sein Wechsel zu Bulls Darts und sein eigener Darts-Shop in Rodgau tragen zusätzlich zu seinem Einkommen bei. Der Darts-Sport boomt, und die Spieler profitieren davon – ein wahr gewordener Traum für viele!
Taylor: vom könig zum rentner?
Es ist ein ironisches Detail: Der legendäre Phil Taylor, der mit seinen 16 WM-Titeln insgesamt 1,022 Millionen Pfund verdiente, würde heute für den alleinigen Turniersieg weniger einnehmen als 2025/26. Die Zeiten ändern sich, und der Darts-Sport ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich ein Sport durch TV-Gelder und Sponsoren in ein lukratives Geschäft verwandeln kann. Ein neues Zeitalter des Darts hat begonnen!
| Spieler | Land | Gesamtverdienst (ca.) |
|---|---|---|
| Michael van Gerwen | Niederlande | 13,5 Millionen Euro |
| Phil Taylor | England | 8,6 Millionen Euro |
| Luke Littler | England | 4 Millionen Euro (Sponsoren) + Preisgeld |
| Martin Schindler | Deutschland | 880.000 Euro |