Eiskunstlauf-schock: malinin verpasst gold – shaidorov sensationell!

Ein unerwarteter ausgang in italien

Die Eiskunstlauf-Welt steht Kopf! Ilia Malinin, das US-amerikanische Wunderkind und einer der großen Stars dieser Olympischen Winterspiele, hat in der Kür völlig überraschend die Goldmedaille verpasst. Nach mehreren verpatzten Sprüngen musste sich der 21-Jährige mit einem enttäuschenden achten Platz zufriedengeben. Ein Horror-Abend für den jungen Athleten, der zuvor im Teamevent noch triumphiert hatte.

Shaidorov krönt sich zum olympiasieger

Shaidorov krönt sich zum olympiasieger

Die Sensation: Michail Shaidorov aus Kasachstan holte sich die Goldmedaille. Der junge Mann nutzte Malinins Schwäche gekonnt und zeigte eine beeindruckende Leistung. Damit fuhr Shaidorov seinen ersten großen internationalen Erfolg ein und überraschte die gesamte Eiskunstlauf-Szene. Die Entscheidung fiel klar zugunsten des kasachischen Athleten.

Malinins fehlleistungen in der kür

Malinin, der vor dem Kurzprogramm noch in Führung lag und ein neues Weltrekord in der Kür erwartet wurde, patzte gleich bei mehreren Sprüngen. Besonders der technisch anspruchsvolle Vierfach-Axel, den er nur einfach sprang, war ein deutlicher Fehler. Zusätzlich unterliefen ihm Fehler beim Rittberger und Salchow. Es wirkte, als hätte der Druck ihn völlig überfordert.

Katarina witt kommentiert das debakel

Die zweimalige Olympiasiegerin Katarina Witt äußerte sich in der ARD überrascht über Malinins Leistung: „Dass der so auseinanderfällt, das hätte niemand erwartet.“ Sie betonte die enorme psychische Belastung, die mit dem Erwartungsdruck einhergeht, wenn man als Favorit ins Rennen geht.

Die ergebnisse im überblick

Platz Läufer Nation Punkte
1 Michail Shaidorov Kasachstan 291,58
2 Yuma Kagiyama Japan 280,06
3 Shun Sato Japan 274,90
8 Ilia Malinin USA 264,49

Der rückwärtssalto: ein neues kapitel im eiskunstlauf

Bemerkenswert war auch das erfolgreiche Ausführen des aufsehenerregenden Rückwärtssaltos, der nach langer Zeit wieder erlaubt ist. Sowohl Malinin als auch der Franzose Adam Siao Him Fa zeigten den Sprung, doch er brachte ihnen leider nicht den Sieg. Ein deutscher Eiskunstläufer war bei diesen Winterspielen nicht am Start.