Eitberger gewinnt olympia-silber und gesteht: "schlimmster tag meines lebens"
Olympia-sensation: silber für eitberger und matschina
Die deutsche Rodlerin Dajana Eitberger hat zusammen mit ihrer Teamkollegin Magdalena Matschina bei den Olympischen Winterspielen in einem historischen Rennen im Doppelsitzer-Wettbewerb die Silbermedaille gewonnen. Die Premiere des Frauen-Doppelsitzers endete für das Duo mit einem beeindruckenden Ergebnis, doch der Tag war für Eitberger alles andere als fröhlich. Ein emotionales Geständnis im Nachgang schockierte viele.

Emotionales geständnis nach dem gewinn
Nach dem Gewinn der Silbermedaille überraschte Eitberger im Interview mit der ARD mit der Aussage, dass es sich um den "schlimmsten Tag ihres Lebens" gehandelt habe. Der Reporter Claus Lufen zeigte sich verwundert über diese Reaktion. Die 35-Jährige erklärte, dass sie seit dem frühen Morgen nur geweint und ihren Sohn schmerzlich vermisst habe. Diese Offenheit rührte die Zuschauer und Journalisten gleichermaßen.
Die sehnsucht nach dem sohn levi
Eitberger, Mutter eines fünfjährigen Sohnes namens Levi, betonte, dass die Sehnsucht nach ihrem Kind der Hauptgrund für ihre emotionale Verfassung gewesen sei. Sie habe ihn mehrfach angerufen und ihm liebevolle Grüße geschickt. Die Worte an ihren Sohn waren sehr persönlich und berührend, ein Zeichen der emotionalen Belastung, die der Sport mit sich bringen kann.
Karriereende in sicht
Die Silbermedaille könnte das Ende einer erfolgreichen Karriere für Dajana Eitberger markieren. Bereits 2018 gewann sie im Einsitzer ebenfalls Silber bei den Olympischen Spielen. Sie plant, nach dieser Saison ihre Karriere zu beenden und blickt auf eine bewegte Zeit in ihrem Leben zurück.
Die entscheidung für den doppelsitzer
Ursprünglich hatte Eitberger nicht mit dem Doppelsitzer gerechnet. Zur Saison 2023/24 wechselte sie jedoch auf den Zweisitzer und bildet seitdem ein starkes Duo mit der 15 Jahre jüngeren Magdalena Matschina. Bundestrainer Patric Leitner musste sie laut Eitberger dazu "regelrecht bebetteln", aber die Entscheidung erwies sich als richtig und führte zu diesem Erfolg.
Wertschätzung für magdalena matschina und das team
Eitberger betonte die Bedeutung von Magdalena Matschina nicht nur als Teamkollegin, sondern auch als enge Freundin. Sie bedankte sich für die harte Arbeit und das Wiederaufstehen, das zu diesem Erfolg geführt habe. Die Zusammenarbeit im Teamsport habe sie positiv überrascht und war ein wichtiger Bestandteil ihrer Motivation.
Zusammenfassung und ausblick
Dajana Eitbergers Silbermedaille im Doppelsitzer ist ein weiterer Erfolg für den deutschen Rodelsport. Ihre emotionale Offenheit und die Entscheidung, ihre Karriere nach der Saison zu beenden, machen diese Geschichte zu etwas Besonderem. Wir wünschen ihr alles Gute für die Zukunft!