Eriksen schießt gegen Amorim: "Das hat überhaupt nicht geholfen!"

Amorims krasser seitenhieb: ein fehler?!

Manchester United steckte Anfang des Jahres in einer tiefen Krise – und Trainer Ruben amorim ließ es ordentlich eskalieren. Er nannte seine Mannschaft angeblich das „schlechteste Team der Vereinsgeschichte“. Ein Kommentar, der nun von Ex-Spieler Christian Eriksen, der heute beim VfL Wolfsburg kickt, scharf kritisiert wird. Der Däne lässt keine Zweifel daran, dass Amorims Äußerungen kontraproduktiv waren und den Druck auf die Spieler unnötig erhöhten.

Eriksens heftige kritik: "nicht sehr klug!"

Eriksens heftige kritik: "nicht sehr klug!"

Christian Eriksen (33) äußerte sich in einem Interview mit der „Sunday Times“ äußerst kritisch. Er findet, dass solche Aussagen besser intern besprochen werden sollten. "Es hat überhaupt nicht geholfen“, so Eriksen. “Manche Dinge kann man intern besprechen, aber es ist nicht sehr klug, sie nach außen zu tragen, denn das setzt die Spieler zusätzlich unter Druck und belastet diejenigen, die ohnehin schon ihr Bestes geben.“ Seine Vertragslaufzeit bei Manchester United endete im Sommer.

Amorims ideen und der umbruch

Eriksen betonte, dass es wenig hilfreich war, die Situation öffentlich zu kommentieren. Ob amorim recht hatte, sei ihm egal. Entscheidend sei, dass die Spieler auf die Schlagzeilen reagieren mussten. amorim kam mit neuen Ideen und versuchte, das System zu verändern, was er bis heute tut. Er bevorzugt bestimmte Spieler für bestimmte Positionen und einen spezifischen Spielstil. Allerdings musste er dafür erhebliche Umstrukturierungen vornehmen, da die Spieler nicht an das neue System gewöhnt waren.

Der immensen druck bei united

Die Zeit bei Manchester United war für Eriksen eine besondere Erfahrung, aber auch eine mit enormem Druck. Er erklärt, dass jede Leistung mit der von Legenden verglichen wird. Casemiro wurde sofort mit Roy Keane verglichen, und neue Stürmer mussten sich mit Robin van Persie messen. Diese ständige Vergleichbarkeit erzeugt eine fast unerreichbare Erwartungshaltung der Fans.

Die last der geschichte

Eriksen beschreibt, wie man bei United automatisch die gesamte Geschichte des Vereins auf den Schultern trägt. Man muss an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen und sie sogar noch übertreffen. Angesichts der Tatsache, dass in den letzten elf Jahren nur acht Meisterschaften in der Premier League gewonnen wurden, erscheint diese Aufgabe nahezu unmöglich. Es ist ein immenser Druck, der auf den Spielern lastet.

Trotz allem: eine besondere zeit

Trotz der Herausforderungen und des enormen Drucks blickt Christian Eriksen positiv auf seine Zeit bei Manchester United zurück. Er betont, dass es eine sehr besondere Erfahrung für ihn war und er eine „sehr, sehr gute Zeit“ dort hatte. Trotz der Kritik an Ruben amorim schätzt er die Zeit bei den „Red Devils“ und die Möglichkeit, für diesen renommierten Verein gespielt zu haben.