FC Bayern kauft Nathaniel Brown für 55 Millionen Euro – Eckner sieht Deal als kluge Investition

Der FC Bayern München hat einen neuen, riesigen Transfer getätigt: Nathaniel Brown wechselt für 55 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt. Damit setzt der Rekordmeister weiterhin auf Top-Verdiener und verstärkt seine Offensive.

Draxler und Davies im Schatten?

Die Ablösesumme für den 23-jährigen Deutschnationalspieler ist enorm und wirft Fragen auf. Wie wird sich Brown in München entwickeln und welche Auswirkungen hat dieser Deal auf die Einsatzzeiten von Alphonso Davies und zuletzt auch David Raum?

Experte Constantin Eckner sieht den Transfer jedoch als kluge Entscheidung. „Brown ist in den letzten zwei Jahren enorm an Wert gewonnen, seit er zu Eintracht Frankfurt gewechselt ist“, erklärt der langjährige Fußball-Kommentator und Redakteur von absolut-fussball.com. „Er war Stammspieler bei der WM und hat dort einen bleibenden Eindruck hinterlassen, auch wenn das Turnier für Deutschland nicht berjalan.“

Eckner betont, dass Brown sich als einer der besten deutschen Linksverteidiger etabliert hat – zumindest innerhalb der nationalen Auswahl. Der Kanadier brillierte bei seinem WM-Debüt gegen Curacao mit einem Treffer (7:1) und zeigte sein Potenzial.

Davies unter Druck?

Davies unter Druck?

Die Verletzungen von Alphonso Davies in den vergangenen Jahren – darunter ein Kreuzbandriss – haben den Kanadier jedoch erheblich zurückgeworfen. Sein Gehalt von 15 Millionen Euro pro Jahr plus mögliche Boni macht einen Abgang für den FC Bayern unwahrscheinlich. „Sportlich gehört Davies natürlich weiterhin zu den besten Linksverteidigern der Welt“, räumt Eckner ein, „aber seine mangelnde Fitness ist ein großes Problem. Er benötigt Zeit, um nach einer längeren Verletzungspause wieder voll einsatzfähig zu sein.“

Der FC Bayern muss nun abwägen, ob Brown und Davies gleichzeitig in der Mannschaft spielen können. Die Konkurrenzsituation ist hoch, und es wird spannend sein, zu sehen, wie Trainer Jürgen Klopp beide Spieler einsetzen wird. Der Transfer von Brown ist ein klares Zeichen des FC Bayern, der weiterhin in die erste Mannschaft investieren will – auch wenn es bedeutet, dass etablierte Spieler wie Davies möglicherweise weniger Spielzeit erhalten.

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