Neue vorwürfe gegen franck ribéry: epstein-akten werfen schatten auf bayern-star
Die jüngst veröffentlichten Epstein-Akten haben eine überraschende Wendung: Der Name des ehemaligen Bayern-München-Stars Franck Ribéry (42) taucht in einem Brief einer französischen Frau auf. Diese wirft dem Fußball-Legenden schwere Vorwürfe vor. Laut BILD soll Ribéry versucht haben, sie in ihrem Garten zu schlagen. Polizeibeamte seien jedoch eingeschritten. Wichtig: Der Vorfall soll keinen Zusammenhang mit dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein († 66) haben.

Der brief: eine frau mit traumatischen erinnerungen
Die Frau, deren Name in den Akten geschwärzt ist, schrieb ihren Brief im November 2019 an den damaligen US-Justizminister William Barr. Sie behauptet, bereits mit etwa fünf Jahren von Epstein missbraucht worden zu sein. Ihre Schilderungen sind grausam: „Er sagte mir, ich solle mich aufs Bett legen, aber ich wollte nicht. Ich erinnere mich, dass ich von seinem Gewicht erdrückt wurde, ich konnte nicht atmen.“ Die Erinnerungen seien „unzusammenhängend“, wie sie schreibt.

Ribérys anwalt: „fake news“ und ein scharfer vorwurf
Ribérys Rechtsbeistand reagierte empört: Die Vorwürfe seien „völlig falsch“ und ein „Angriff auf die Würde“ seines Mandanten. Eine „Stellungnahme“ wurde veröffentlicht, die die Behauptungen als „Fake News“ bezeichnet. Der Anwalt betont, dass Ribéry und seine Familie keine Verbindung zu den Vorfällen mit Epstein hätten. Beweise für die angebliche Begegnung mit Ribéry fehlen bisher vollständig.

Keine hinweise auf epstein-kontakte – aber warum dann der brief?
Der Brief wurde den Epstein-Akten zugeordnet, weil die Frau selbst ein Opfer des Netzwerks sei. Allerdings gibt es keine direkten Hinweise, dass Ribéry mit Epstein in Kontakt stand. Die Frau erwähnt dies nicht explizit. Stattdessen wirft sie Ribéry vor, bedrohlich aufgetreten zu sein – der genaue Zeitpunkt und Ort des Vorfalls sind jedoch nicht näher spezifiziert.
Ribérys vergangene kontroversen: von weltfußballer-trauma bis zu skandalen
Franck Ribéry ist bereits durch mehrere Kontroversen aufgefallen. Besonders prägend war sein Frust über die Nicht-Verleihung des Weltfußballers 2013, den er als „unfair“ bezeichnete. Auch Disziplinarprobleme und persönliche Konflikte prägten seine Karriere. Doch diese neuen Vorwürfe könnten seine Reputation erneut belasten. Ribéry selbst äußerte sich bisher nicht öffentlich zu den aktuellen Anschuldigungen.
Wie glaubwürdig sind die vorwürfe?
Die Glaubwürdigkeit der Vorwürfe hängt von mehreren Faktoren ab:
- Fehlende Beweise: Es gibt keine unabhängigen Zeugen oder polizeilichen Berichte.
- Unklare Erinnerungen: Die Frau spricht von „unzusammenhängenden“ Erinnerungen.
- Motivfragen: Warum wurde der Brief erst sechs Jahre später veröffentlicht?
- Ribérys Reaktion: Der Anwalt wirft der Frau „Rache oder Provokation“ vor.
Was bedeutet das für ribérys zukunft?
Für Franck Ribéry könnte dies langfristige Konsequenzen haben:
- Vertragsstornierungen: Sponsoren könnten Distanz zeigen.
- Medienhype: Die Vorwürfe könnten seine Öffentlichkeitsarbeit belasten.
- Rechtliche Schritte: Eine Klage wegen Verleumdung wäre denkbar.
- Psychologische Folgen: Der öffentliche Druck könnte ihn emotional belasten.
Zusammenfassung: ein dunkler schatten über einer legende
Die neuen Vorwürfe gegen Franck Ribéry sind ein weiterer Schlag für den ehemaligen Bayern-Star. Während die Epstein-Akten weiterhin für Aufsehen sorgen, bleibt unklar, ob Ribéry tatsächlich in die Vorfälle verwickelt ist. Eines ist sicher: Die Geschichte wird weiterbeobachtet – sowohl von Fans als auch von Medien.
Aktualisiert am 09.02.2026 | Quellen: BILD, ESPN, offizielle Stellungnahmen