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Hammer! Dhfk Leipzig muss Pokal-Halbfinale in Dresden bestreiten – Irrer Umzug für das Team!

Ein "heimspiel" weit weg

Die Handballer des SC DHfK Leipzig stehen vor einem historischen Moment: Das Halbfinale des DHB-Pokals! Doch das Spiel, das potenziell zum zweiten Einzug ins Final4nach 2017 führen könnte, findet nicht in Leipzig statt. Stattdessen müssen die Spieler eine 120 Kilometer lange Busfahrt nach Dresden antreten. Völlig verrückt, oder? Die Quarterback Immobilien Arena ist wegen einer Holiday on Ice Show blockiert, und so muss der Klub ausweichen.

"Suboptimal, aber wir wollen gewinnen!"

"Suboptimal, aber wir wollen gewinnen!"

Kapitän Lukas Binder (33) ist zwar nicht begeistert von der Situation, aber dennoch voller Zuversicht: "Es ist suboptimal, das stimmt. Aber alle wissen, dass wir nach Dresden fahren, um zu gewinnen!" Mit 2700 Fans im Rücken, die für ordentlich Lärm sorgen werden, wollen die Leipziger dem TBV Lemgo Lippe alles abringen. Die Atmosphäre verspricht ein Spektakel!

Dresden als ungewöhnliche heimat

Dresden als ungewöhnliche heimat

Die BallsportARENA in Dresden, normalerweise die Heimstätte des Zweitligisten HC Elbflorenz, wird für einen Abend zum Epizentrum des deutschen Handballs. Der Verein hat bereits für Furore gesorgt, indem er den HSV Hamburg ausschaltete und nur knapp gegen MT Melsungen verlor. Trainer André Haber (39), einst selbst in Leipzig aktiv, freut sich über die Zusammenarbeit: "Eine sehr gelungene Aktion für den sächsischen Handball!"

Technik-chaos und logistik-albtraum

Technik-chaos und logistik-albtraum

Der Umzug nach Dresden ist alles andere als ein Kinderspiel. Die Installation des Videobeweises (der in der 2. Liga noch nicht Pflicht ist), die Anpassung der LED-Banden mit der Vereinswerbung und der Transport von Fans und Sponsoren (mit zwei Bussen!) – all das verursacht enorme Kosten. Geschäftsführer Karsten Günther schätzt, dass es am Ende ein „Nullgeschäft“ sein wird, wenn man die Pokaleinnahmen berücksichtigt.

Fans feiern – ob in leipzig oder dresden!

Fans feiern – ob in leipzig oder dresden!

Während das Team auf dem Spielfeld alles gibt, fiebern die Fans in Leipzig mit. Die Szene-Kneipe „Vodkaria“ organisiert ein Public Viewing, damit niemand das Spiel verpasst. Auch in Lemgo wird auf einer Leinwand im Kongresszentrum der Phoenix Contact-Arena mitgefeiert. 120 TBV-Fans machen sich auf den Weg nach Dresden, um ihre Mannschaft zu unterstützen – ein Beweis für die Leidenschaft des Handballs!

Der blick nach vorne: klassenerhalt und final4-traum

Der blick nach vorne: klassenerhalt und final4-traum

Trotz der logistischen Herausforderungen und der finanziellen Belastung blickt der SC DHfK Leipzig optimistisch in die Zukunft. Der Fokus liegt auf dem Klassenerhalt in der Bundesliga, aber der Final4-Traum ist noch am Leben. Trainer Frank Carstens spricht von einem "Ausflug aus der realen Welt in die Pokalwelt" und fordert sein Team auf, "directly with fullgas" zu spielen – ein wilder Denglisch-Ausbruch, der die Entschlossenheit des Teams widerspiegelt!