Handball-em-schock! schweiz crasht nach historischem vorsprung

Ein spiel, das zur nachtschicht wird

Unglaublich! Was für eine Handball-EM-Partie sahen wir gerade in Oslo? Die Schweiz führte gegen Slowenien mit neun Toren! Neun Tore! Nach 33 Minuten schien der Sieg bereits in der Tasche. Dann kam die Rote Karte für slowenischen Trainer Uros Zorman – und plötzlich kippte das Spiel. Es ist kaum zu fassen, aber Slowenien schaffte den wundersamen Comeback und gewann am Ende mit 38:35. Ein echter Scherbenhaufen für das Schweizer Team!

Portner ohne worte: der zusammenbruch

Portner ohne worte: der zusammenbruch

Nikola Portner, der herausragende Torwart der Schweizer Nationalmannschaft, war nach dem Schlusspfiff völlig sprachlos. Der Sieg, der so sicher schien, droht nun das vorzeitige Aus in der Vorrunde zu bedeuten. „Wir sind zusammengebrochen. Keine Ahnung warum, ich habe keine Erklärung und gerade auch keine Worte“, gestand der Mann vom SC Magdeburg. Die Fans sind geschockt, die Experten ratlos.

Portners jubiläum im desaster

Der Abend hätte so schön sein können! Das Spiel gegen Slowenien war Portners 150. Einsatz im Trikot der Nationalmannschaft. Ein Meilenstein in seiner Karriere, der aber nun im bitteren Geschmack zurückbleibt. Vor der EM hatte der 32-Jährige bereits seinen Abschied vom SC Magdeburg bekanntgegeben und steht wohl vor einem Wechsel nach Ungarn zu Pick Szeged. Ein Jubiläum, das er so schnell nicht vergessen wird.

Andy schmids harte kritik

Trainer Andy Schmid fasste die Ereignisse im SRF treffend zusammen: „Wir haben heute die beste und die schlechteste Halbzeit in unserer gemeinsamen Zeit gespielt.“ Eine ehrliche und schmerzhafte Analyse. Die Schweizer Mannschaft muss sich nun dringend fragen, wo es in der Abwehr und im Angriff hakt. Die Enttäuschung ist riesig, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Was bedeutet das für die vorrunde?

Die Chancen auf das Erreichen der Hauptrunde sind nun deutlich geschrumpft. Im letzten Spiel der Vorrunde gegen Färöer Islands, einem Team, das ebenfalls stark aufspielt, braucht es einen klaren Sieg. Und das ist leichter gesagt als getan. Die Schweizer müssen ihre Nerven zusammennehmen und ihre Leistung deutlich steigern, um noch eine Chance zu haben.

Portner: „das turnier ist noch nicht vorbei“

Trotz der bitteren Niederlage zeigt sich Portner kämpferisch: „Klar ist das enttäuschend heute, aber das Turnier ist für uns noch nicht vorbei.“ Ein Funken Hoffnung bleibt also. Aber die Schweiz muss sich schnell erholen und sich auf die kommenden Aufgaben konzentrieren. Kann das Team den Schock verkraften und zurückkommen?