Handball-WM: Meteorit Nieke Kühne sorgt für Handball-Explosion!
Ein debüt, das geschichte schreibt!
Die Handball-Welt steht Kopf! Nieke Kühne, gerade mal 21 Jahre alt, hat bei der Handball-WM einen unglaublichen Einzug gefeiert. Fünf Tore im ersten Spiel gegen Island und dann satte sieben Treffer gegen Uruguay – das ist ein Start, wie aus dem Bilderbuch! Der Weltverband IHF hat die junge Spielerin bereits einen Spitznamen verpasst: „Ein Meteorit, der auf den Planeten WM gelandet ist.“ Und das, obwohl sie selbst ganz bescheiden bleibt. „So ein WM-Debüt ist natürlich wunderschön, besser als meine Träume!“, strahlte sie.
Die neue waffe im dhb-team
Markus Gaugisch, der Bundestrainer, hat ein echtes Juwel an seiner Seite. Nieke Kühne ist nicht nur torgefährlich, sondern überzeugt auch mit Schnelligkeit und einem unglaublichen Spiel eins gegen eins. Ihre Stärke liegt im Rückraumwurf, aber auch ihre Flexibilität macht sie so wertvoll. Der Meteorit ist mehr als nur ein Glückstreffer; sie ist eine feste Größe im DHB-Team und sorgt für frischen Wind. Mit 12 Toren in zwei Spielen (bei weniger als 22 Minuten Spielzeit) zeigt sie, was in ihr steckt.
Handball-obsession und idol-vererbung
Woher kommt dieser Handball-Drang? Nieke Kühne ist selbst ein riesiger Handball-Fan und schaut „gefühlte“ jedes Spiel. Sie gibt offen zu, dass sie „handball-bekloppt“ ist, und versucht, die coolen Moves ihrer Vorbilder nachzumachen. Besonders beeindruckt ist sie von Elias Ellefsen à Skipagotu von Kiel: „Seine kreativen Aktionen versuche ich dann auch zu kopieren.“ Diese Leidenschaft und ihr Wunsch, sich zu verbessern, machen sie zu einer außergewöhnlichen Spielerin.
Junge wilde erobern die wm
Nieke Kühne ist Teil einer neuen Generation, die die Handball-WM im Sturm erobert. Neben ihr überzeugen auch Nina Engel (22) und Viola Leuchter (21). Gaugisch lobt die „jungen Wilden“ für ihre Integration, ihren Hunger nach Erfolg und ihre Lernbereitschaft. „Sie leben Handball und wollen es auch. Ihre Welt ist 40 mal 20 und nichts anderes. Da haben wir eine richtig gute Gang.“ Diese Einheit und der unbändige Wille machen das Team so stark.
Zimmerpartner und gaming-queen
Abseits des Spielfelds wohnt Nieke Kühne mit ihrer Vereinskollegin Alexia Hauf (27) im WM-Zimmer. Beide spielen bei der HSG Blomberg Lippe und sind begeisterte Gamerinnen. In der Spiele-Runde der Nationalmannschaft sind sie fast immer dabei und zocken „Skyyo“ oder „Wizard“. Ein entspanntes Miteinander und gemeinsame Interessen stärken den Teamgeist und sorgen für eine positive Atmosphäre.
Studium auf eis für den traum
Nieke Kühne jongliert mit vielen Bällen: Handball, Leistungssport und ein Fernstudium. Sie studiert Kindheitspädagogik und hat sogar schon Lernmaterial dabei. Doch im Moment steht der Handball im Vordergrund: „Ich habe hier nur Handball im Kopf.“ Die junge Spielerin wird ihre akademischen Ambitionen vorerst auf Eis legen und sich voll und ganz auf die WM konzentrieren. Ihre Förderung in der Bundeswehr unterstützt sie dabei.
Technische probleme bei eurosport frustrieren fans
Trotz des Handball-Feuerwerks von Nieke Kühne und Co. gibt es einen Wermutstropfen: Technische Probleme bei Eurosport verhindern die Übertragung einiger Handball-WM-Spiele. Fans sind frustriert und verpassen wichtige Momente. Ein ärgerlicher Umstand, der den Handball-Genuss trübt.