Katar-Schande! Versprechen gebrochen, Arbeiter ausgenutzt – Die WM-Farce geht weiter!
Das 974-stadion: ein mahnmal der leeren versprechen
Wer heute vom Flughafen Doha in die Stadt fährt, wird es sehen: Das 974-Stadion, eigens für die WM 2022 gebaut, steht immer noch da. Das Versprechen, es nach dem Turnier in ärmere Länder zu verschiffen, war großspurig – doch stattdessen fanden dort vier Partien des Arab Cups statt. Die FIFA schreckt nicht davor zurück, weiterhin lukrative Verträge mit Katar zu schließen, wie das anstehende Finalissima zwischen Spanien und Argentinien zeigt. Ein trauriges Bild für den Sport!
Überdimensionierte stadien: ein teures relikt
Katar, ein Land mit nur 3 Millionen Einwohnern, besitzt riesige und teure WM-Stadien, von denen kaum eine in der heimischen Liga genutzt wird. Nur wenige wurden teilweise abgebaut, doch die gigantischen Strukturen bleiben bestehen. Die Vergabe weiterer Großveranstaltungen an Katar ändert nichts an dieser Realität – ein klarer Beleg für die Prioritäten der FIFA.
Der schatten der arbeiter-todesfälle
Die genaue Zahl der Todesfälle beim Bau der WM-Infrastruktur ist umstritten. Während Katar und die FIFA lediglich 40 Tote direkt auf Baustellen nennen, schätzen Menschenrechtsorganisationen die Zahl auf mehrere tausend. Ein „Legacy Fund“ von 50 Millionen Dollar soll jetzt Bildung und Flüchtlingshilfe fördern – doch nicht die Familien der Opfer. Als Ausweichmanöver wird der Fonds von Experten kritisiert.
Frauenfußball: ein trauriges kapitel
Ein wichtiges Kriterium für die WM-Vergabe war die Förderung des Frauenfußballs. Katar gründete 2009 eine Frauen-Nationalmannschaft, die ihr erstes Spiel mit 0:17 gegen Bahrain verlor. Seitdem ist es still: Das Team nahm nur einmal an der Westasienmeisterschaft teil. Die Frauenliga wird aus Sitten-Gründen nicht im Fernsehen gezeigt, und Männer dürfen nicht als Zuschauer teilnehmen – ein trauriger Beweis für die mangelnde Unterstützung des Frauenfußballs.
Klima-neutralität: eine lüge
Das Versprechen einer klima-neutralen WM war ein wichtiger PR-Trick, der von Umweltorganisationen früh in Frage gestellt wurde. Gerichte in Deutschland und der Schweiz untersagten der FIFA mittlerweile, diese Behauptung weiter zu verbreiten. Das Urteil des Landgerichts Berlin II besagt, dass die Werbeaussage nicht ausreichend eindeutig war. Ein weiterer Beweis für die Heuchelei der FIFA.
Politische repression und fifa-mitschuld
Während der WM wurden zahlreiche Zusagen gebrochen. Der Ausschank von Alkohol wurde kurzfristig verboten, Regenbogenflaggen und politische Botschaften wurden beschlagnahmt. Kritische Stimmen wurden unterdrückt, während regimetreue Botschaften geduldet wurden. Michael Brand (CDU) kritisiert die FIFA scharf: „Es geht der FIFA nicht um den Sport, sondern lediglich um Kommerz.“ Ein Skandal!
Die nächste schauplatz: saudi-arabien
Die FIFA scheint aus Fehlern nicht zu lernen. Die nächste große WM wird in Saudi-Arabien stattfinden, wo die gleichen Funktionäre bereits wieder von „großen Fortschritten“ sprechen. Der Sport leidet unter der Gier und dem Wegsehen der Verantwortlichen – ein trauriges Ende für den Traum vieler Fußballfans.