Pokal-Schock für DHfK Leipzig: Lemgo Lippe zieht ins Final4 ein!
Dhfk leipzig scheitert am pokal-traum
Die Hoffnung auf eine Handball-Sensation ist geplatzt! Der SC dhfk leipzig hat das Viertelfinale im DHB-Pokal gegen den TBV Lemgo Lippe mit 27:35 (11:14) deutlich verloren. Für die Leipziger geht es nun zurück in den ernsten Abstiegskampf in der Handball-Bundesliga. Lemgo hingegen kann die starke Saison mit dem Einzug ins prestigeträchtige Final4 krönen. Ein bitterer Abend für die Fans!
Deutsches duell in dresden – wegen eis-show!
Das brisante Spiel fand aufgrund der „Holiday on Ice“-Show in der Quarterback Immobilien Arena nicht in Leipzig statt, sondern in Dresden. Dort sorgten 2700 begeisterte Fans in der ausverkauften BallsportARENA für eine fantastische Stimmung – normalerweise die Heimat des Zweitligisten HC Elbflorenz. Die ungewohnte Atmosphäre konnte die Leipziger jedoch nicht entscheidend beflügeln. Es war ein Abend voller verpasster Chancen und einer starken Leistung des Gegners.
Turbulenter start und lemgo übernimmt die kontrolle
Das Spiel begann vielversprechend, doch bereits früh kam es zu einem Zwischenfall: Moritz Preuss kassierte einen Wurf von Tim Suton im Gesicht. Trotzdem kämpfte Leipzig weiter. Doch Lemgo zeigte von Beginn an eine beeindruckende Leistung und übernahm die Kontrolle über das Spielgeschehen. Mit einem knappen 14:11 zur Pause war die Partie bereits im Vorzeichen eines Lemgoer Erfolgs. Es deutete alles auf eine schwierige Aufgabe für die Leipziger hin.
Verteidigung bröckelt, angriff anfällig
Die Lemgoer, derzeit Dritter der Handball-Bundesliga, machten es dem Tabellenletzten zunehmend schwer, Torchancen zu kreieren. Constantin Möstl hielt mit 7 Paraden in der ersten Halbzeit seine Mannschaft im Spiel. Die Leipziger hatten mit zahlreichen Problemen zu kämpfen: Verletzungen und angeschlagene Spieler schwächten das Team zusätzlich. Adam Lönn fehlte verletzungsbedingt komplett, während William Bogojevic und Tomas Piroch kaum helfen konnten.
Schlussphase: lemgo zieht davon
Nach 42 Minuten stand es bereits 17:22 aus Sicht von Leipzig. Die fehlende Durchschlagskraft im Angriff und die starken Leistungen der Lemgoer Abwehr führten zu einer zunehmenden Kliff zwischen den Mannschaften. Es deutete alles auf einen klaren Sieg für den Favoriten hin. Die Leipziger versuchten zwar, zurück ins Spiel zu kommen, doch Lemgo ließ nichts unversucht und baute den Vorsprung weiter aus.
Final4 in köln: lemgo wartet, leipzig kämpft um die liga
Am Ende stand ein klarer 27:35-Erfolg für Lemgo Lippe auf der Anzeigetafel. Die Mannschaft kann sich nun auf das Final4 am 18. und 19. April in der Kölner Lanxess-Arena freuen. Für den SC dhfk leipzig geht es hingegen darum, den Abstiegskampf in der Handball-Bundesliga zu meistern. Die weiteren Viertelfinalspiele folgen am Donnerstag: Füchse Berlin gegen THW Kiel, SC Magdeburg gegen SG Flensburg-Handewitt sowie Bergischer HC gegen MT Melsungen.