Psg schnappt sich monaco-star: akliouche für 80 millionen?

Paris Saint-Germain treibt die Kaderplanung für die kommende Saison auf Hochtouren und scheint kurz davor, einen echten Coup zu landen. Nach dem Verpflichtung des jungen Torwarts Alessandro Longoni steht nun der erste Top-Transfer unmittelbar bevor: Maghnes Akliouche von AS Monaco soll an die Seine wechseln.

Die ablösesumme: ein rekordtransfer im entstehen?

Die Summe, die PSG für den 24-jährigen Flügelstürmer auf den Tisch legen muss, dürfte für einige Experten staunenswert sein. Zwischen 70 und 80 Millionen Euro Ablöse werden kolportiert, was Akliouche zu einem der teuersten Transfers der Ligue 1 machen würde. Fabrizio Romano bestätigt die Einigung zwischen Verein und Spieler, wobei Monaco ihrem Leistungsträger offenbar keine Steine in den Weg legt – ein Umstand, der in der Vergangenheit bereits anders aussah.

Akliouche, der bei der WM im Team Frankreichs zum Einsatz kam, war bereits in der vergangenen Saison im Visier von Manchester City und Bayer Leverkusen, doch damals scheiterte der Wechsel an Monacos Ablehnung. Nun scheint sich der Kreis zu schließen, da der Fürstentum selbst dringend finanzielle Mittel benötigt, nachdem die Qualifikation für die europäischen Wettbewerbe verpasst wurde. Die Verkäufe von Spielern wie Gonçalo Ramos an den AC Mailand für 74 Millionen Euro schaffen hier natürlich Luft im Budget.

Neuer star, alter bedarf: was bedeutet akliouches wechsel für psg?

Neuer star, alter bedarf: was bedeutet akliouches wechsel für psg?

Mit der möglichen Verpflichtung von Akliouche scheint PSG den Abgang von Kang-in Lee, der wohl in Richtung Atlético Madrid wechseln wird, nahtlos zu ersetzen. Doch die Gerüchteküche in Paris brodelt weiterhin auf Hochtouren. Denn neben Akliouche werden auch Khephren Thuram (Juventus Turin) für das zentrale Mittelfeld und der Shooting-Star Ayyoub Bouaddi (Olympique Lyon) gehandelt. Der Wunschkandidat für die Sturmposition ist Julian Alvarez, der jedoch lieber zum FC Barcelona wechseln möchte.

Die Frage, die sich nun stellt, ist, ob die Verpflichtung von Akliouche das Interesse an Yan Diomande von RB Leipzig schmälern wird. Steffen Freund hat Diomande bereits vor einem zu schnellen Wechsel gewarnt, da die Leipziger für ihren Flügelstürmer eine dreistellige Millionenablöse fordern. Die „Bullen“ würden den Ivorer vorzugsweise in die neue Saison nehmen. Bei PSG herrscht auf den offensiven Flügeln bereits jetzt ein Überangebot an Top-Talenten, was die Entscheidung erschwert.

PSG investiert weiterhin massiv in seine Mannschaft, um den Titel-Hattrick zu perfektionieren und den Traum von der Champions League zu verwirklichen. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um zu sehen, welche Spieler noch in Paris landen und welche Spieler den Verein verlassen werden.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: PSG ist bereit, enorme Summen zu investieren, um seine Ambitionen im europäischen Fußball zu untermauern. Ob diese Strategie letztendlich zum Erfolg führt, wird sich zeigen, aber eines ist klar: Der französische Serienmeister wird auch in der kommenden Saison ein ernstzunehmender Titelkandidat sein.