Olympischer druck: laura gimmler über ihre angst vor miailand 2026
- Skilangläuferin laura gimmler: «jeder hat ein bisschen angst» vor olympia
- Die psychische belastung vor miailand 2026
- «Der weg durch die angst» – gimmlers taktik gegen den stress
- Gimmler im auge des publikums: wer sind ihre konkurrentinnen?
- Das sprint-rennen: termine und spannende fakten
- Gimmlers motivation: «ich will es einfach geben»
- Warum dieser wettkampf so besonders ist
- Live miterleben: wo und wie?
Skilangläuferin laura gimmler: «jeder hat ein bisschen angst» vor olympia
Die psychische belastung vor miailand 2026
Die Olympischen Spiele sind für Athletinnen und Athleten nicht nur ein Höhepunkt, sondern auch eine Quelle von psychischem Druck. Besonders im Sprint-Skilanglauf steht die 32-jährige Laura Gimmler kurz vor ihrem olympischen Debüt – und sie spricht offen über ihre Ängste. «Ich glaube, jeder, der hier steht und viel vorhat, hat irgendwo ein bisschen Angst», verrät die Oberstdorferin im Vorfeld des Sprints in Mailand.
Gimmler ist eine der Favoritinnen für Medaillen – doch selbst sie gesteht: Der Druck ist real. Nicht aus blanker Angst, aber eine «kleine Angst» macht sich manchmal breit. «Vor dem Versagen? Ich weiß nicht. Vielleicht vor der persönlichen Enttäuschung», erklärt sie. Für sie ist es kein Tabuthema – im Gegenteil: Ehrlichkeit ist der erste Schritt.
«Der weg durch die angst» – gimmlers taktik gegen den stress
Wie bleibt man mental stark, wenn die Erwartungen hoch sind? Gimmler hat eine klare Strategie: «Der Weg von der Angst weg führt nur durch die Angst hindurch.» Die Skilangläuferin weiß, dass Selbstdruck ein natürlicher Teil des Sports ist. «Man hat viele gute Rennen gezeigt und will das dann auch bei Olympia schaffen», sagt sie.
Ihr Fokus liegt darauf, die Ängste nicht zu bekämpfen, sondern sie als Teil des Prozesses zu akzeptieren. «Es ist okay, nervös zu sein – das macht einen nicht schwach, sondern menschlich», betont sie. Diese Haltung könnte ihr im Sprint-Wettkampf (ab 11:45 Uhr, ZDF/Eurosport) am Dienstag helfen.
Gimmler im auge des publikums: wer sind ihre konkurrentinnen?
Neben Gimmler wird auch ihre Teamkollegin Coletta Rydzek als Finalkandidatin gehandelt. Die beiden stehen in einem harten Rennen um Medaillen. Andere Top-Favoritinnen sind:
- Jonna Sundling (Schweden) – aktuelle Weltmeisterin im Sprint
- Stina Nilsson (Schweden) – Olympiasiegerin von Peking 2022
- Maja Dahlqvist (Schweden) – starke Saisonform
Das sprint-rennen: termine und spannende fakten
Der Sprint-Wettkampf findet am 12. Februar 2026 statt:
| Phase | Zeitpunkt (MEZ) | Übertragung |
|---|---|---|
| Prolog (Qualifikation) | 09:15 Uhr | ZDF/Eurosport |
| K.-o.-Runden (Finale) | 11:45 Uhr | ZDF/Eurosport |
Der Sprint ist extrem dynamisch: Nach dem Prolog qualifizieren sich die besten 30 Athletinnen für die K.-o.-Runden, in denen es um Platzierungen und Medaillen geht. Gimmler wird sich auf Schnelligkeit und Taktik konzentrieren müssen.
Gimmlers motivation: «ich will es einfach geben»
Trotz der psychischen Herausforderungen bleibt Gimmlers Motivation klar: «Ich will es einfach geben.» Die Skilangläuferin hat in dieser Saison überzeugende Leistungen gezeigt und setzt alles daran, in Mailand zu glänzen.
Ihr Trainingspartner und Ehemann, Tobias Angerer, unterstützt sie dabei. «Sie ist mental extrem stark – aber auch ehrlich zu sich selbst», so Angerer. Diese Selbstreflexion könnte der Schlüssel zum Erfolg sein.
Warum dieser wettkampf so besonders ist
Die Olympischen Spiele 2026 in Mailand-Cortina sind ein Meilenstein für den Skilanglauf. Besonders der Sprint gilt als Highlight, da er Schnelligkeit, Strategie und Nervenstärke erfordert. Für Gimmler ist es zudem ihr erstes großes Turnier nach der Rückkehr von der Elternzeit – ein weiterer Grund, warum sie diesen Moment besonders wertschätzt.
Fazit: Ob Medaille oder nicht – Gimmler geht mit Respekt und Leidenschaft an den Start. Und genau das macht sie zu einer der spannendsten Athletinnen dieser Spiele.
Live miterleben: wo und wie?
Wer Gimmlers Sprint-Auftritt nicht verpassen möchte, kann ihn live verfolgen:
- Sender: ZDF (Hauptübertragung) & Eurosport
- Stream: ARD/ZDF-Mediathek, Eurosport-App
- Alternativ: Offizielle Website des Deutschen Skiverbandes (DSV)
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