Shiffrin verpasst olympisches edelmetall: ein endloser albtraum?
- Schock in cortina: shiffrin enttäuscht im riesenslalom
- Kommentatoren äußern besorgnis und mitgefühl
- Die schatten der vergangenheit: peking 2022
- Desaster in der team-kombination: ein schlechter start
- Shiffrins dominanz im weltcup: ein kontrast zur olympia-leistung
- Die letzte chance: slalom am mittwoch
- Leidet shiffrin an einer olympia-blockade?
Schock in cortina: shiffrin enttäuscht im riesenslalom
Die Erwartungen waren hoch, doch Mikaela Shiffrin musste sich im Riesenslalom der Olympischen Spiele in Cortina d’Ampezzo mit einem enttäuschenden elften Platz zufrieden geben. Fast eine Sekunde fehlte ihr zu Goldmedaillengewinnerin Federica Brignone. Für die US-Amerikanerin, die als eine der Top-Favoritinnen galt, bedeutet dies eine weitere bittere Pille bei diesen Spielen.

Kommentatoren äußern besorgnis und mitgefühl
Kommentator Bernd Schmelzer beschrieb die Situation als einen „unfassbaren, nicht enden wollenden Albtraum“. Er zeigte sich ebenfalls besorgt über die mentale Verfassung der Athletin und deutete an, dass die Last der Erwartungen und die Erinnerungen an frühere Enttäuschungen eine Rolle spielen könnten. Auch Felix Neureuther hatte nach Shiffrins Leistungen in Peking ähnliche Bedenken geäußert.
Die schatten der vergangenheit: peking 2022
Die aktuelle enttäuschung reiht sich in eine Reihe von Misserfolgen bei Olympischen Spielen ein. Bereits bei den Spielen in Peking 2022 blieb Shiffrin ohne Medaille, obwohl sie als klare Favoritin galt. Diese Erfahrung scheint sie weiterhin zu verfolgen und ihre Leistung zu beeinträchtigen. Es entstand der Eindruck einer „Witzfigur“, wie Neureuther damals sagte.
Desaster in der team-kombination: ein schlechter start
Die enttäuschung im Riesenslalom wurde noch verstärkt durch das vorherige Desaster in der Team-Kombination. Trotz eines starken Auftritts von Breezy Johnson im Abfahrtslauf fuhr Shiffrin im Slalom weit unter ihren Möglichkeiten und verpasste mit der 15. Laufzeit die Medaillenränge. Sie selbst gab an, sich „nicht so wohl gefühlt zu haben, um Vollgas zu geben“.
Shiffrins dominanz im weltcup: ein kontrast zur olympia-leistung
Mit unglaublichen 108 Weltcupsiegen ist Mikaela Shiffrin die erfolgreichste Skirennläuferin aller Zeiten. Ihre Landsfrau Lindsey Vonn liegt mit 85 Siegen dahinter. Allerdings steht ihre olympische Bilanz im krassen Gegensatz zu ihrer Dominanz im Weltcup. Zwar gewann sie zwei Gold- und eine Silbermedaille, aber im Vergleich zu ihrem Weltcup-Erfolg wirkt die Ausbeute eher mager.
Die letzte chance: slalom am mittwoch
Am Mittwoch steht für Shiffrin die letzte Chance auf eine Medaille bei diesen Olympischen Spielen an. Im Slalom, ihrer Paradedisziplin, wird sie sicherlich alles daran setzen, ihre Form zu finden und das Momentum zu nutzen. Sie hat in dieser Saison bereits sieben von acht Weltcupslaloms gewonnen und verfügt über neun kleine Kristallkugeln und 71 Weltcupsiege in dieser Disziplin. Die Welt wird gespannt sein, ob sie die mentale Blockade überwinden kann.
Leidet shiffrin an einer olympia-blockade?
Die Frage, ob Mikaela Shiffrin unter einer Art „Olympia-Blockade“ leidet, wird immer wieder diskutiert. Die mentale Belastung bei den Olympischen Spielen ist enorm, und es scheint, als ob Shiffrin Schwierigkeiten hat, damit umzugehen. Ob sie diese Hürde überwinden und ihr volles Potenzial abrufen kann, wird sich am Mittwoch zeigen. Es liegt an ihr, den Kopf wieder freizubekommen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.